Direkt zum Hauptbereich

Sonderkündigungsrecht Strompreiserhöhung

Verbraucher haben ein Sonderkündigungsrecht-Strompreiserhöhung durch Stromversorger steht bevor!

Jeder Stromkunde, der einen eigenen Vertrag mit dem örtlichen Stromversorger oder Stadtwerke hat, kann den Stromanbieter wechseln. Sollte der Strom über die Mietnebenkosten abgerechnet werden, kann der Vermieter als Vertragspartner den Wechsel durchführen. Auch wenn man bereits einen Vertrag mit einem externen Stromversorger abgeschlossen hat , kann man diesen Tarif bei einer Strompreiserhöhung wieder kündigen ! Beim Versorgerwechsel muss man eine eventuelle Vertragsbindung an den aktuellen Versorger beachten. Im Falle einer Strompreiserhöhung steht einem jedoch unabhängig davon ein Sonderkündigungsrecht zu. Wenn man zum Grundversorgungstarif (auch „Allgemeiner Haushaltstarif“) beliefert wird, kann man immer zum Ende des Kalendermonats kündigen.

Viele Verbraucher machen sich aktuell wieder Gedanken um ein Sonderkündigungsrecht . Strompreiserhöhungen von E.ON verunsichern viele Millionen Stromkunden und sorgen für finanzielle Ängste !

Dies bestätigt eine deutschlandweite Analyse der Energiepreisveränderungen in der Grundversorgung , von CHECK24 . Darin wollen 43 Stromanbieter zum April und Mai eine Strompreiserhöhung durchführen – die Grundversorgungspreise werden bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 5.000 kWh um bis zu 156 Euro im Jahr steigen. Bei den Gasanbietern sieht es ähnlich aus: 37 Gasversorger beabsichtigen die Tarife um bis zu 238 Euro pro Jahr anzuheben (bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 kWh).

Die aktuelle Strompreiserhöhung steht nicht in Zusammenhang mit der Atomkrise in Japan, der Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke oder den Preisschwankungen an der Strombörse in Leipzig. Die neuesten preislichen Entwicklungen sind auf die gestiegene EEG-Umlage zurückzuführen.

Durchschnittlich liegen die Strompreiserhöhungen der Versorger bei 6,5 Prozent. Die drei E.ON Vertriebsgesellschafen: Avacon, Westfalen Weser und Mitte gehören auch zu den Stromanbietern, die bei der Preiserhöhung mitziehen. Der Preisanstieg ist bei diesen Versorgern mit maximal 5,1 Prozent im Jahr nicht so hoch wie die durchschnittlichen Werte, betrifft dafür allerdings rund 2,3 Millionen Haushalte. Aber es gibt auch Stromanbieter, die ihren Kunden mit Preissenkungen von durchschnittlich 3,2 Prozent Grund zur Freude geben.

Bei den gegenwärtigen Preiserhöhungen der Energieversorger handelt es sich um verspätete Preisanpassungen im Zuge der gestiegenen EEG-Umlage ( was auch jeder Versorger schriftlich vorgibt ) und nicht um die Folgeerscheinungen der Geschehnisse in Libyen oder Japan.

Die aktuellen Preissprünge an der Strombörse wirken sich, falls überhaupt, nicht kurzfristig auf den Endpreis für die Verbraucher aus. Allerdings wird der Strompreis mittelfristig ansteigen. Dies wird vor allem auf den wichtigen, aber teuren Ausbau der Infrastruktur für erneuerbare Energien zurückzuführen sein, wenn der Atomausstieg CO2-neutral gestaltet werden soll.Dies ist zumindest die offizielle Version ! Unser Tipp : Wer also auf Dauer gesehen immer die günstigsten Strompreise beziehen möchte sollte sich mit dem Sonderkündigungsrecht Strompreiserhöhung beschäftigen und daher mal einen Strompreisvergleich kostenfrei berechnen lassen !

Die Erhöhung der Gaspreise kann ebenfalls nicht mit der Situation in Libyen in Verbindung gebracht werden, da die Bedeutung dieses Landes für den Gasmarkt relativ gering ist und Erdgas in der Regel über langfristige Verträge gehandelt wird. Die Krise kann sich jedoch auf lange Zeit gesehen durchaus auf die Preise auswirken, da die Lieferverträge vieler Gasversorger sich mit sechsmonatiger Verzögerung an den Ölpreisen orientieren. Gefährdet ist die Gasversorgung laut EU-Kommission jedoch nicht.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Strompreise 2016 vergleichen

Strompreise 2016 vergleichen und Kosten senken Wie jedes Jahr kommt meistens Mitte bis Ende Januar die jährliche Stromkosten Abrechnung vom Stromversorger ins Haus geflattert . Meistens sogar noch vom örtlichen Stromanbieter , der in der Regel nicht gerade preiswert ist. Oft ist da noch eine völlig undurchsichtige Stromrechnung die man begutachten muss , wenn es zum Beispiel um eine Nachzahlung geht. Um so eine unnötige Nachzahlung zu vermeiden empfehle ich ihnen zum einen die monatliche Abschlagszahlung dem jährlichen Gesamtverbrauch anzupassen und somit gegebenenfalls zu erhöhen , oder besser jetzt noch die Strompreise 2016 vergleichen und den Anbieter zu wechseln ! Normalerweise kann man den örtlichen Versorger ohne eine Kündigungsfrist einhalten zu müssen kündigen ! Zudem besteht nach jeder Strompreiserhöhung die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln. Notfalls auch jedes Jahr aufs neue , zum Glück werden die dazu notwendigen Schritte alle vom neuen Versorger übernommen !
Gratis St…

Strompreise steigen um 6 Prozent

Die Strompreise werden zum 1. März um sechs Prozent teurer : Viele Deutsche Verbraucher müssen mehr Geld für ihren Strom bezahlen. „Ab 1. März erhöhen bundesweit 43 Stromanbieter ihre Preise im Schnitt um sechs Prozent“, sagte Thorsten Storck vom Verbraucherportal Verivox der „Rheinischen Post“ . Zum 1. April kämen weitere acht Stromversorger dazu, die im Schnitt 6,4 Prozent mehr Geld wollen. Aber das ist erst der Anfang : Denn Stromversorger, die zum 1. Mai die Strompreise anheben wollen, können sich noch bis Mitte März Zeit lassen, um dies ihren Stromkunden mitzuteilen, so Storck. Darum macht es jetzt um so mehr Sinn sich durch einen Strompreisvergleich günstigere Strompreise kostenlos anbieten zu lassen um eventuell gleich online zum neuen Stromversorger zu wechseln. Dabei übernimmt der neue Stromanbieter die Kündigung und den kompletten und problemlosen Wechsel !

Senkt der Atomkompromiss Stromkosten ?

Nach Bekanntgabe des Atomkompromisses der schwarz-gelben Regierungskoalition, der die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre vorsieht, stellt sich vor allem für Stromkunden die große Frage , ob deswegen der Strom dauerhaft billiger wird ?

Fast drei Viertel aller Bundesbürger glauben nicht daran und gehen laut einer aktuellen Greenpeace-Umfrage davon aus, dass in erster Linie die Stromproduzenten von der Verlängerung der Laufzeiten profitieren und der Strompreis nicht spürbar sinken wird.

Darum gibt es nur eine Lösung und die heißt : Stromtarife vergleichen kann sparen helfen !
Wenn man seine Stromkosten wirklich dauerhaft senken möchte, empfiehlt sich ein Vergleich der Stromtarife mit dem kostenlosen Stromrechner von check24. Dieser zeigt aktuelle Angebote aller Stromversorger am Wohnort und ermittelt gleichzeitig das Einsparpotential beim Stromanbieterwechsel.